Inhalt & Leseproben
– Vorwort des deutschen Herausgebers
– Vorwort des Übersetzers der „Bhagavad-Gîtâ“
– Bewegende Aussagen über die „Bhagavad-Gîtâ“
– William Q. Judge
– Einführende Worte
– Gottfried von Purucker: Wissenswertes über die „Bhagavad-Gîtâ“
– Personen in der „Bhagavad-Gîtâ“
– 1: Die Verzagtheit des Arjuna
– 2: Ergebenheit aufgrund der spekulativen Lehren
– 3: Ergebenheit durch die rechte Ausführung von Handlungen
– 4: Ergebenheit durch spirituelle Erkenntnis
– 5: Ergebenheit durch Entsagung von Handlungen
– 6: Ergebenheit durch Selbstbeherrschung
– 7: Ergebenheit durch spirituelle Unterscheidung
– 8: Ergebenheit für den allgegenwärtigen Geist, OM genannt
– 9: Ergebenheit durch die königliche Wissenschaft und das königliche Mysterium
– 10: Ergebenheit durch die universalen göttlichen Vollkommenheiten
– 11: Das Schauen der göttlichen Form, die alle Formen einschließt
– 12: Ergebenheit durch den Glauben
– 13: Ergebenheit durch die Unterscheidung zwischen Kshetra und Kshetrajna
– 14: Ergebenheit durch die Trennung von den drei Qualitäten
– 15: Ergebenheit durch das Erkennen des höchsten Geistes
– 16: Ergebenheit durch Unterscheidung zwischen gottähnlichen und dämonischen Naturen
– 17: Ergebenheit durch die Erkenntnis über die drei Arten des Glaubens
– 18: Ergebenheit durch Entsagung und endliche Befreiung
– Vorwort zur deutschen Ausgabe der „Studien über die Bhagavad-Gîtâ“
– Vorwort zur englischen Ausgabe der „Studien über die Bhagavad-Gîtâ“
– 1: Die Verzagtheit des Arjuna
– 2: Ergebenheit aufgrund der spekulativen Lehren
– 3: Ergebenheit durch die rechte Ausführung von Handlungen
– 4: Ergebenheit durch spirituelle Erkenntnis
– 5: Ergebenheit durch Entsagung von Handlungen
– 6: Ergebenheit durch Selbstbeherrschung
– 7: Ergebenheit durch spirituelle Unterscheidung
– 8: Ergebenheit für den allgegenwärtigen Geist, OM genannt
– 9: Ergebenheit durch die königliche Wissenschaft und das königliche Mysterium
– 10: Ergebenheit durch die universalen göttlichen Vollkommenheiten
– 11: Das Schauen der göttlichen Form, die alle Formen einschließt
– 12: Ergebenheit durch den Glauben
– 13: Ergebenheit durch die Unterscheidung zwischen Kshetra und Kshetrajna
– 14: Ergebenheit durch die Trennung von den drei Qualitäten
– 15: Ergebenheit durch das Erkennen des höchsten Geistes
– 16: Ergebenheit durch Unterscheidung zwischen gottähnlichen und dämonischen Naturen
– 17: Ergebenheit durch die Erkenntnis über die drei Arten des Glaubens
– 18: Ergebenheit durch Entsagung und endliche Befreiung
Hermann Knoblauch, Bärbel Ackermann
Krishna, der Avatara, sagt zu seinem Schüler Arjuna: „Sooft ein Niedergang der Tugend und ein Überhandnehmen von Ungerechtigkeitund Laster in der Welt eintritt, erzeuge ich mich selbst unter den Kreaturen. So verkörpere ich mich von Periode zu Periode für die Bewahrung der Gerechten, die Zerstörung der Boshaften und die Aufrichtung der Gerechtigkeit.“ („Die Bhagavad-Gîtâ“, Kap. 4, Vers 8.)
Das berühmte indische Nationalepos „Mahâbhârata“, aus dem die „Bhagavad-Gîtâ“ die bedeutendste und bekannteste Episode ist, enthält als eines der ältesten Bücher der Menschheit unsagbare Schätze unvergänglicher Weisheit und des Wissens. Auch heute noch sind sie ebenso wertvoll wie vor über 5000 Jahren. Im Gegensatz zu unserem eher wissenschaftlich geprägten Zeitalter kannten unsere berühmten Vorfahren die verursachenden Kräfte, die hinter allem materiellen Dasein wirksam sind. Nicht ohne Grund zählt die „Bhagavad-Gîtâ“ daher zu den meistübersetzten Werken in der Welt.
Umso mehr freuen wir uns, Ihnen die „Bhagavad-Gîtâ“ in einer sorgsam
überarbeiteten Fassung und erstmals zusammen mit den Studien über die „Bhagavad-Gîtâ“ in einem Band vorstellen zu können.
Die Herausgabe von William Q. Judge gilt als die beste Wiedergabe in europäisches Denken. Das macht sie zusätzlich so wertvoll und erleichtert den Einstieg in die hochspirituelle altindische Philosophie. Der Leser und Studierende wird in verständlicher Weise in die Kausalität des Lebens eingeführt, ohne dass die „Gîtâ“ an Tiefe und Originalität verliert. Auch erlebt sich der Leser selbst als Arjuna, was eine ungeahnte Bereicherung für das eigene Leben bedeutet.
Mit dem zweiten Teil dieses Buches, den „Studien über die Bhagavad-Gîtâ“, schließt Judge eine Lücke zwischen alter Weisheit und westlichem Denken. In ihnen erläutert er die tieferen Inhalte der „Bhagavad-Gîtâ“. Zahlreiche Analogien helfen dem Leser, die Beziehungen des Inneren zum Äußeren nachzuvollziehen – Beziehungen, auf denen nicht nur die Natur, sondern auch das menschliche Bewusstsein beruht. Des Weiteren gibt Judge Erläuterungen zu den Geschehnissen, Personen und Lehren in der „Gîtâ“. Hierdurch erhält der Leser eine zusätzliche Hilfe zum Verstehen der hinter Allegorie verborgenen Inhalte. Die Studien befähigen, noch tiefer, noch umfassender in die zeitalteralten und zeitlosen Weisheitslehren einzudringen, oder mit anderen Worten: hinter die Schleier der Natur zu sehen.
Ein zusätzlich angefertigtes Verzeichnis der in der „Gîtâ“ handelnden Personen und Gottheiten bietet zum Einstieg oder auch einfach nur zum Nachschlagen einen Überblick über die zahlreichen Namen und das, wofür sie stehen. Außerdem haben wir einen Index erstellt, mit dessen Hilfe problemlos die wichtigsten Stellen in der „Gîtâ“ und in den „Studien“ gefunden werden können.
Die „Gîtâ“ und mit ihr die „Studien“ sollten in keinem Bücherschrank fehlen, denn wie schreibt Schopenhauer so ergreifend:
„Es ist die belehrendste und erhabenste Lektüre, die auf dieser Welt möglich ist; sie ist der Trost meines Lebens gewesen und wird der meines Sterbens sein.“
Hannover, August 2014
Bärbel Ackermann
[...] Die „Bhagavad-Gîtâ“ kann jedem Schüler im Verlauf seiner Entwicklung ein tieferes Erfassen ermöglichen. Das Werk kann in unterschiedlicher Weise gelesen werden. Hierfür ist der jeweils eingenommene Standpunkt maßgebend, das heißt, ob es auf die individuelle Entwicklung, auf die Kosmogenese, auf die Evolution in der Astralwelt, auf die Hierarchien in der Natur oder auf die moralische Natur usw. bezogen wird.
Die „Bhagavad-Gîtâ“ versucht dem Individuum zwei Gedanken einzuprägen: erstens Selbstlosigkeit und zweitens Tätigkeit. Ihr Studium und ein entsprechendes Leben werden die Erkenntnis erwecken, dass es nur einen Geist und nicht verschiedene gibt; dass wir nicht für uns allein leben können, sondern zu der Erkenntnis kommen müssen, dass es so etwas wie Sondersein nicht gibt und dass keine Möglichkeit besteht, dem Gesamtkarma zu entrinnen, der wir angehören; und schließlich, dass wir in Übereinstimmung mit einer solchen Anschauung denken und handeln müssen. [...]
Hermann Knoblauch, Bärbel Ackermann
„Es ist ein Hunger in jedem Menschenherzen, den nichts befriedigen oder stillen kann, ein Hunger nach höheren Dingen, als den Menschen des Alltags bekannt, ein Hunger nach dem Wirklichen, ein Hunger nach dem Erhabenen. Er ist das Heimweh der Seele, der Geistseele des Menschen.“
Diese ersten Sätze aus dem Buch „Goldene Regeln der Weisheit“ von Prof. Dr. Gottfried von Purucker geben die gleichen Gedanken wieder, die in der „Bhagavad-Gîtâ“ niedergelegt sind.
Die hiermit erstmalig dem deutschsprachigen Leser zugänglich gemachten „Studien über die Bhagavad-Gîtâ“ sind mehr als eine Fundgrube für den ernsthaft strebenden Menschen. Sie sind die Nahrung für den „Hunger in jedem Menschenherzen“ und können darüber hinaus weit mehr sein.
Erst heute, fast einhundert Jahre nach ihrer Veröffentlichung, werden die Werke von William Quan Judge als das erkannt, was sie sind: Schlüssel zum Verständnis des Werkes Die Geheimlehre und der Geheimlehren aller Zeiten. Selbst der in alter Weisheit noch ungeschulte Leser kann in Tiefen eindringen, die ihm sonst kaum zugänglich wären.
Weil dieses Werk in Verbindung mit den „Grundlagen der Esoterischen Philosophie“ von Gottfried von Purucker dem ernsthaft Strebenden von unschätzbarer Hilfe sein kann, möchten wir aus dem von uns dort angeführten Geleitwort Nachstehendes auch dieser Ausgabe voranstellen:
„Möge dieses Werk auch im deutschen Sprachbereich die Beachtung erhalten und den Segen spenden, der in ihm enthalten ist.“
