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Newsletter 1/2019: Das Geheimnis unvergänglicher Schönheit

Editorial: Das Geheimnis unvergänglicher Schönheit

2  Neuerscheinung Verborgenes Wissen – Der Mensch in Gegenwart und Zukunft:
    „Alles lebt – es gibt nichts Totes“

3  Veranstaltungstipp im Januar

4  Buchtipp zum Vortrag: Tod – was kommt danach?

 

1  Editorial: Das Geheimnis unvergänglicher Schönheit

Liebe Freunde der Esoterischen Philosophie,

die meisten Menschen besitzen einen natürlichen Sinn für Schönheit. Das ist kein Zufall, sondern hat einen tiefverwurzelten Grund, der sich in der gesamten Natur widerspiegelt. Häufig erleben wir bei Spaziergängen eine Komposition aus Gerüchen, Farben, Klängen und Formen, die uns auf geheimnisvolle Weise innerlich harmonisiert und Kraft gibt. Sonnenaufgänge verzaubern uns ebenso wie das faszinierende Farbenspiel der Nordlichter. Wohl jeder empfindet beim Anblick des nächtlichen Sternenhimmels inneren Frieden, schöpft Zuversicht oder gewinnt sogar die Gewissheit, dass alles wohlgefügt ist.

Die wohltuende und harmonisierende Wirkung von natürlicher Schönheit auf den seelischen Zustand von Menschen ist wissenschaftlich längst bewiesen. Das geht sogar so weit, dass die Kriminalitätsrate in seelisch ansprechenden und wohlgestalteten Wohngegenden deutlich sinkt.

Doch warum erleben wir Schönheit als schön? Was ist ihr Geheimnis? Und gibt es so etwas wie unvergängliche Schönheit?

Ein Schlüssel ist, dass alles, was existiert, eine Ordnung widerspiegelt, die das gesamte Universum durchzieht. Unser Schönheitsempfinden orientiert sich intuitiv daran. So empfinden die meisten Menschen Symmetrien als schön, weil sie die Dualität der Natur als Einheit symbolisieren. Sie verkörpern eine gewisse Vollkommenheit und klingen das Höhere des Menschen an, das sich in dem Erleben von Schönheit ausdrückt.

Immer wieder versuchten große Denker, Künstler und Forscher, diese harmonischen Ordnungsstrukturen zu erfassen und zu beschreiben. Eine ihrer großartigen Entdeckungen finden wir in dem berühmten „Goldenen Schnitt“ – ein zeitloses Längenverhältnis, das sich überall in der Natur beobachten lässt. Wenn uns Schneckengehäuse, Blüten oder Blattformen als harmonisch vollendet erscheinen, steckt genau dieses geniale Verhältnis dahinter, das bis heute in der Kunst, im Design oder in der Architektur angewandt wird. So gilt der „Vitruvianische Mensch“ von Leonardo da Vinci weltweit als ein Symbol für Schönheit, weil er als der „Goldene Schnitt des menschlichen Körpers“ verstanden wird und seine Symmetrien darstellt.

Ein weiterer Ausdruck des „Goldenen Schnitts“ ist die „Fibonacci-Folge“ – eine vom italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci formulierte Zahlenfolge (1 - 1 - 2 - 3 - 5 - 8 - 13 - ...), die sich ebenfalls überall in der Natur zeigt. So findet sie sich in den Spiralen von Farnen oder in der Ahnenmenge männlicher Honigbienen wieder. Auch die Anordnung vieler Blätter von Pflanzen folgt der Fibonacci-Folge. Dadurch bekommt jedes Blatt genau so viel Licht wie alle anderen.

Für die Beantwortung der Frage, was das Schöne schön macht, ist interessant, dass das Verhältnis aufeinanderfolgender Zahlen der Fibonacci-Folge, je größer sie werden, sich dem Goldenen Schnitt immer weiter annähert, ihn aber nie erreicht. Eine Tatsache, die bisher nicht erklärbar ist. Fest steht jedoch, dass sich hier die Unendlichkeit der Natur offenbart. Diese Tatsache zeigt sich auch in der sogenannten Verhältniszahl des Goldenen Schnittes – Phi oder Tau genannt –, einer Zahl, die ungefähr 1,6180339887... beträgt und sich unendlich fortsetzt.

Schönheit ist folglich der Ausdruck einer bis in die Unendlichkeit reichenden Harmonie und mathematischen Ordnung, die unaufhaltsam nach Vollkommenheit strebt, sie aber dennoch niemals absolut erreicht. Überall zeigt sich der notwendige Freiraum für Entwicklung und Willensfreiheit, die Teil dieser übergeordneten, prinzipiellen Harmonie sind.

Jede „Unvollkommenheit“ fügt sich deshalb letzten Endes immer wieder harmonisch in ein großes Ganzes ein und gleicht sich aus. Jeder Mensch ist daher, bezogen auf seine Evolution, schön. So passt zum Beispiel die scheinbar disharmonische kleine Zahnlücke eines Menschen bei genauem Hinsehen meist harmonisch zu seiner Gesamterscheinung und damit zu seinem inneren Wesen, seiner Seele und macht ihn auf seine spezielle Weise schön. In diesem Sinn ist Schönheit relativ.

Dennoch hat unser Sinn für natürliche Schönheit eine innere, unvergängliche Qualität, weil ihr eigentlicher Ursprung in den Prinzipien des Kosmos verborgen liegt. Wir empfinden etwas als schön – und das können auch Gedanken oder Augenblicke sein –, wenn es sich „in Harmonie mit den Grundprinzipien des Universums“, oder anders ausgedrückt, wenn es sich in „Harmonie mit dem Unendlichen“ befindet. Die Fibonacci-Folge oder der Goldene Schnitt spiegeln den unendlichen Aspekt dieser harmonisch geordneten Prinzipien wider, was wir dann als schön erleben.

Schönheit an sich ist somit kein Zufall, sondern der Ausdruck einer Genialität, die dahinter steht. Mehr noch: Sie deutet auf eine leitende Intelligenz hinter der äußeren Erscheinung hin, die uns über die Schönheit der Natur überall deutlich entgegentritt. Das Geheimnis unvergänglicher Schönheit liegt genau hier verborgen.

Ihr Newsletter-Team der Studiengesellschaft Esoterische Philosophie

Dass auch Sterben und der Tod Teile einer größeren Harmonie sind, in der alles wohlgefügt ist, erfahren Sie im Januarvortrag „Sterbende begleiten – was kann und was sollte getan werden?“, zu dem Sie, Ihre Freunde und Bekannten herzlich eingeladen sind.

 

2  Neuerscheinung: Verborgenes Wissen – Der Mensch in Gegenwart und Zukunft

Titelseite

Artikelauszug „Alles lebt – es gibt nichts Totes“ von Hermann Knoblauch

„Unsere Welt ist voller Leben! Wohin wir auch sehen, ob mit bloßen Augen, mit Weltraum-Teleskopen oder Mikroskopen: überall ist Bewegung, Austausch, Dynamik und Lebendigkeit zu erkennen. Nirgendwo lässt sich etwas Unbewegliches, Statisches entdecken. Selbst ein scheinbar lebloser Gegenstand, wie zum Beispiel ein Bleistift, ist inhärent voller Bewegung, voller Leben, denn er ist aus energiegeladenen, pulsierenden Atomen aufgebaut.

Woran aber liegt es, dass dennoch der weitverbreitete Glaube vorherrscht, Leben könne aus toter Materie entstehen? In der Regel wird nicht berücksichtigt, dass das Universum und alles, was es enthält, auf Bewusstsein aufgebaut ist. Planeten, Sonnen und Universen, Pflanzen, Tiere und Menschen: sie alle sind zusammengesetzt, zusammengesetzt aus Körpern, die latent oder aktiv ,Bewusstsein‘ enthalten. Namhafte Wissenschaftler bezeichnen Materie daher als ,verkörpertes Bewusstsein‘.

Diese tiefe philosophische Einsicht in Bezug auf ein von Leben und Bewusstsein durchdrungenes Universum, das aus Welten unterschiedlichster Element-Prinzipien gebildet wird, bedeutet: Stirbt oder verschwindet ein Teil einer Welt, dann leben die anderen Teile, die diese Welt als komplexe Wesenheit zusammengesetzt haben, in anderen Bewusstseinszuständen und -welten weiter. Es gibt nichts Totes – alles lebt!“

Mehr zum Abenteuer „Leben“ lesen Sie in der Neuerscheinung „Verborgenes Wissen – Der Mensch in Gegenwart und Zukunft“ >

 

3  Veranstaltungstipp

Freitag, 18. Januar 2019, 19.30 Uhr

Vortrag:
Sterbende begleiten – was kann und was sollte getan werden?

U. Kampmann, M. A.

Wer sterbende Menschen begleitet, sieht das Leben mit anderen Augen. Vieles wird bewusster wahrgenommen. Zwischen Hoffen und Bangen, zwischen innerem Frieden und dem Hadern mit dem Schicksal werden viele Gefühlsregungen durchlebt. Neben praktischen Tipps zeigt die Referentin vor allem die spirituelle Bedeutung des Sterbeprozesses auf.

Ort: Central-Hotel Kaiserhof, Ernst-August-Platz 4, 30159 Hannover (gegenüber dem Hauptbahnhof)
Eintritt: 8,50 €, Studierende/ALG: frei
Mit freundlicher Unterstützung des Central-Hotel Kaiserhof.


4  Buchtipp zum Vortrag

Titelseite

Prof. Dr. Gottfried von Purucker

Tod – was kommt danach?

Der Tod ist längst kein Tabu-Thema mehr! Spätestens mit der Festlegung des sog. Hirntodes ist es notwendig geworden, dass wir uns mit diesem zentralen Thema auseinandersetzen. Wir müssen uns die Frage stellen, ob der Tod wirklich das Ende bewusster Existenz ist. Wenn ja, welchen Sinn hätte dann unser Leben?

Tatsächlich entbehrt die weitverbreitete Ansicht „mit dem Tode ist alles vorbei“ jeder Grundlage. Von Purucker zeigt klar, dass in allen großen Kulturen die Weiterexistenz der SEELE bekannt war. Er erklärt auch, was die Seele ist und welche Stadien sie nach dem Tod durchlebt. Den überholten Vorstellungen über Himmel und Hölle wird ein lebendiges Panorama nachtodlicher Bewusstseinszustände gegenübergestellt. „Leben“ und „Tod“ erhalten eine grundlegend neue Bedeutung, die auch unser tägliches Leben in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Was aber erwartet uns nach dem Tod? Welche Bewusstseinszustände erleben wir während der Sterbephase? Wie und warum werden wir wiedergeboren? Und gibt es unumstößliche Beweise für die Wiedergeburt?

Ja, es gibt diese Beweise! Jedes Volk der Erde wusste um die tieferen Zusammenhänge von Leben und Tod, von Geburt und Wiedergeburt. Jahrtausendealtes Wissen rankt sich um die nachtodlichen Zustände, die der große Gelehrte Gottfried von Purucker erstmals in ihrer ganzen Komplexität für jeden nachvollziehbar beschreibt.

Mit diesem Buch erhalten Sie weitreichende Perspektiven, die dem Tod ihren Schrecken nehmen. Beeindruckend legt von Purucker die Wiedergeburt als eine Tatsache in der Natur dar. Er gibt hoffnungsvolle Antworten auf die große Lebensfrage: Tod – was kommt danach? Ein Buch, das in dieser Art einzigartig sein dürfte.

Das Buch ist in zwei Ausführungen erhältlich:
· Paperback-Ausgabe, 187 S., 19,80 €, ISBN 978-3-924849-56-6
· Hardcover-Ausgabe, 191 S., Lesebändchen, 28,80 €, ISBN 978-3-924849-57-3

Zum Buch >

 

Besuchen Sie unsere Websites und finden Sie Schätze der Weisheit!

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