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Der Mensch in Gegenwart und Zukunft
Esoterische Philosophie ~ Weisheit der Zeitalter
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Verborgenes Wissen - Der Mensch in Gegenwart und Zukunft

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Verborgenes Wissen –
Der Mensch in Gegenwart und Zukunft

In 38 Artikeln beleuchten 17 Experten faszinierende Rätsel des Lebens

Herausgegeben von Bärbel Ackermann

363 Seiten, 26 Abbildungen, 6 Tabellen

Erhältlich in zwei Ausführungen:

  • Paperback-Ausgabe, 15,5 x 22 cm,
    26,80 EUR, ISBN 978-3-924849-75-7
  • Hardcover-Ausgabe, 16,2 x 22,6 cm, Lesebändchen,
    39,80 EUR, ISBN 978-3-924849-76-4
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Beschreibung

Wir leben in Zeiten großer globaler Herausforderungen. Doch obwohl der uns zur Verfügung stehende Wissensschatz enorm ist, gelingt es modernen Zivilisationen zunehmend weniger, wichtige Lebensfragen hinreichend zu beantworten. Was oft fehlt, ist der Blick für grundlegende Zusammenhänge und Hintergründe, die zu den tieferliegenden Ursachen unserer Konflikte und Probleme führen.

Genau hier setzen die Autoren dieses Buches an: Sie verbinden in einzigartiger Weise die Denkmöglichkeiten des Menschen – Wissenschaft, Religion und Philosophie – und decken bislang wenig bekannte Zusammenhänge des Netzwerks des Lebens auf. Auf der Grundlage des zeitlosen theosophischen Wissens entwerfen sie ein Panorama des Lebens, das hilft, uns selbst und die Natur besser zu verstehen und in größere Gesamtzusammenhänge zu stellen.

In 38 eigenständigen Artikeln widmen sich die 17 Experten essenziellen Fragen zu Leben, Tod und Wiedergeburt, zum Zusammenwirken von Geist, Seele und Körper, zur Entstehung des Universums und der Evolution des Menschen. Als ein roter Faden zieht sich durch diesen ersten Band einer Trilogie die von Bewusstsein getragene Einheit von Geist und Materie. Die Erkenntnis dieser Einheit ermöglicht ein vernetztes, interdisziplinäres Denken, das dringend notwendiges Orientierungs- und Prinzipienwissen gibt und auf alle Lebensbereiche anwendbar ist.

Die Autoren beschreiben essenzielle Grundprinzipien der Natur und hinterfragen wissenschaftliche Theorien und Dogmen. Spannend und aufschlussreich gewähren sie Einblicke in die sichtbaren und die verborgenen Verbindungen, die zwischen uns Menschen, der Natur und dem Kosmos bestehen.

Dieses Buch hält viele Schlüssel zum Verständnis des eigenen Lebens sowie zur Lösung der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für seine Leser bereit.

Klappentext

Welche Ursachen haben die Lebensvorgänge, die Mensch, Natur und Kosmos miteinander vernetzen? Was kennzeichnet Leben, was den Tod?

Erstaunlich facettenreich sind die 38 thematisch sehr unterschiedlichen Artikel. Die Autoren verbinden Wissenschaft, Religion und Philosophie mit zeitloser Theosophie. Diese Synthese ermöglicht es, bislang wenig bekannte Hintergründe zu Themen aufzuzeigen, die maßgeblich unser Dasein bestimmen.

In der heutigen Flut von schnell zugänglichem Faktenwissen bietet dieser erste Band einer Trilogie bemerkenswerte neue Perspektiven und zugleich Orientierung in einer haltlos scheinenden Welt.

Aus dem Themenspektrum:

  • Leben und Tod – zwei Seiten einer Medaille
  • Wann ist der Mensch ein Mensch?
  • Grenzen der Fortpflanzungsmedizin
  • Vererbung und Charakter
  • Ist Organtransplantation noch zeitgemäß?
  • Die Problematik des Hirntodes
  • Kann Leben aus Totem entstehen?
  • Ist die Seele unsterblich?
  • Gibt es Leben in den Weiten des Alls?
  • Wer sind die lebenden Buddhas in Tibet?
  • Die Kraft der Gedanken
  • Bewusstsein und Selbstbewusstsein
  • Ist der Mensch der Körper allein?
  • Leben in der Unendlichkeit

Inhaltsverzeichnis

Faszination Mensch und Natur:

  • Alles lebt – es gibt nichts Totes
  • Die siebenfältige Natur des Menschen – das kosmische Bindeglied
  • Das Astrallicht – die Weltseele
  • Engel und „gefallene“ Götter
  • Gedanken, die stärksten Kräfte im Universum
  • Unser Charakter – der Schlüssel zu unserem Geschick
  • Die geheimnisvolle Macht unserer Gefühle
  • Wie gefährlich ist Hypnose?
  • Fortpflanzungsmedizin – Pro oder kontra?
  • Organspende – Pro oder kontra?
  • Enzyme – Katalysatoren des Lebens
  • Haben Tiere (k)eine Seele?
  • Was wir Tieren schulden

Verborgenes Wissen:

  • Die sieben Schlüssel zu den Juwelen der Weisheit
  • Das Jahrhundertwerk der Helena Petrowna Blavatsky
  • Theosophie – Altes Wissen in neuem Gewand
  • Die lebenden Buddhas in Tibet
  • Leben und Lehren des Pythagoras
  • Wer war eigentlich … Giordano Bruno?
  • Das Symbol des Lotos
  • Warum Schnittblumen im Wasser verdursten

Schlaf, Tod und Wiedergeburt:

  • Tod und Leben: Zwei Seiten einer Medaille?
  • Tod und Leben: Nur unterschiedliche Bewusstseinszustände?
  • Beweise für die Wiedergeburt
  • Warum erinnern wir uns nicht an frühere Erdenleben?
  • Träume – Spiegel der Seele
  • Sterbende begleiten
  • Ist Todesstrafe gerechtfertigt?

Kosmische Evolution, Erde und Weltall:

  • In Harmonie mit dem Unendlichen
  • Die Urknall-Theorie – Der Big Bang: Anfang oder Ende?
  • Gott, Götter oder unveränderliches Prinzip? – Teil 1
  • Gott, Götter oder unveränderliches Prinzip? – Teil 2
  • Mysterienschulen – Die Wiege spirituellen Wissens
  • Der Mond – Das große Mysterium
  • Farbe und Ton – Die verborgenen Grundbausteine des Lebens
  • Ägypten – Auf den Spuren des Unbekannten – Teil 1
  • Ägypten – Auf den Spuren des Unbekannten – Teil 2

Vorwort des Herausgebers

Das Leben in seiner Vielfalt mit anderen Augen sehen ist der Leitgedanke dieses ersten Bandes einer Trilogie. Er überrascht nicht nur durch die zahlreichen Autoren, sondern auch durch die unterschiedlichsten Themenbereiche. Unter Einbeziehung von Wissenschaft, Philosophie und Religion decken 17 Autoren, darunter Natur- und Geisteswissenschaftler, bislang wenig bekannte Zusammenhänge des Netzwerks des Lebens auf. Spannend und aufschlussreich gewähren sie Einblicke in die sichtbaren und die verborgenen Verbindungen, die zwischen uns Menschen, der Natur und dem Kosmos bestehen.

Facettenreich und vielseitig sind die in diesen Bänden zusammengefassten Artikel unter anderem zu den Themen Charakter, Gedanken, Vererbung, Organspende, Gentechnik, Tod und Wiederverkörperung, über die zusammengesetzte Natur des Menschen und zu den Lehren großer Religionsstifter und Philosophen. Wissenschaftliche Dogmen und Theorien zur Evolu­tion und vom Urknall werden hinterfragt und auch die weitreichende Bedeutung der Quantenmechanik wird deutlich. Chancen, die sich aus der Interdisziplinarität ergeben, Wege zu Frieden und zu einem Leben im Einklang mit der Natur sind weitere wichtige Themen von immenser Tragweite für die Menschheit.

Die Dimensionen des gigantischen „Netzwerks der Natur“ lassen erahnen, dass es von keinem noch so ausgeklügelten Computersystem jemals übertroffen werden kann. Was jeder noch so fortschrittlich erscheinenden „künstlichen Intelligenz“ fehlt, sind die tragenden Säulen für Verantwortung: Bewusstsein, Geist und Intelligenz. Sie sind die treibenden Kräfte in einer Welt, in der es nichts Totes gibt, in der Leben der universale Grundbaustein allen Daseins ist.

Wir leben in einer Zeit, in der immer noch Menschen ausgebeutet werden, in der die mentale Verrohung zunimmt und das Denken massiv manipuliert wird. Hinzu kommt der weltweit rasant fortschreitende technologische Umbruch. Angesichts dieser Entwicklungen ist dringend ein Umdenken erforderlich, das Humanität wieder mehr Wertschätzung verleiht.

Besonders in Zeiten der Unsicherheit suchen immer mehr Menschen nach Antworten auf die großen Lebensfragen wie: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn des Daseins? Und genau hier knüpfen die Autoren an. Sie verbinden neueste Wissenschaft mit zeitloser Theosophie, um Ursachen aufzudecken und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.

Die Einblicke, die hinter die Kulissen unseres evolutionären Daseins führen, bergen eine große Chance sowohl individuell als auch kollektiv. Zugleich erfüllen sie mit der Zuversicht, dass der Tod im ewigen Wechsel des „Stirb und Werde“ keine reale Existenz hat. Wir sind keine Eintagsfliegen! Umso gravierender und weitreichender ist die Verantwortung, die jeder Einzelne von uns trägt, denn alles trägt zu allem bei: Wir sind Mitgestalter im Drama des Weltgeschehens. Schon diese so einfach zu verstehende Tatsache, die in allen großen Religionen und Philosophien sowie in der zeitlosen Theosophie ihren Widerhall findet, könnte das so dringend notwendige Umdenken herbeiführen. Die Gewissheit, dass über den Tod hinaus eine von Menschen nicht beeinflussbare universal wirkende Gerechtigkeit existiert, kann Trost und Zuversicht sein.

Und so wünschen Ihnen die Autoren inspirierende Einblicke in die Themenbereiche „Mensch und Natur“, „Verborgenes Wissen“, „Schlaf, Tod und Wiedergeburt“ und „Kosmische Evolution, Erde und Weltall“!

Leseprobe · Blick ins Buch

 

Alles lebt – es gibt nichts Totes

Hermann Knoblauch

Ist es möglich, dass wir eines Tages aufhören zu existieren, dass es ein endgültiges Ende gibt? Oder müssen wir andere Welten des Daseins, andere Bewusstseinszustände berücksichtigen als die, die wir bisher kennen?

Unsere Welt ist voller Leben! Wohin wir auch sehen, ob mit bloßen Augen, mit Weltraum-Teleskopen oder Mikroskopen: überall ist Bewegung, Austausch, Dynamik und Lebendigkeit zu erkennen. Nirgendwo lässt sich etwas Unbewegliches, Statisches entdecken. Selbst ein scheinbar lebloser Gegenstand, wie zum Beispiel ein Bleistift, ist inhärent voller Bewegung, voller Leben, denn er ist aus energiegeladenen, pulsierenden Atomen aufgebaut.

Woran aber liegt es, dass dennoch der weitverbreitete Glaube vorherrscht, Leben könne aus toter Materie entstehen? In der Regel wird nicht berücksichtigt, dass das Universum und alles, was es enthält, auf Bewusstsein aufgebaut ist. Planeten, Sonnen und Universen, Pflanzen, Tiere und Menschen: sie alle sind zusammengesetzt, zusammengesetzt aus Körpern, die latent oder aktiv „Bewusstsein“ enthalten. Namhafte Wissenschaftler bezeichnen Materie daher als „verkörpertes Bewusstsein“.

Diese tiefe philosophische Einsicht in Bezug auf ein von Leben und Bewusstsein durchdrungenes Universum, das aus Welten unterschiedlichster Element-Prinzipien gebildet wird, bedeutet: Stirbt oder verschwindet ein Teil einer Welt, dann leben die anderen Teile, die diese Welt als komplexe Wesenheit zusammengesetzt haben, in anderen Bewusstseinszuständen und -welten weiter. Es gibt nichts Totes – alles lebt!

Ein Beispiel mag dies verdeutlichen: Wenn ein Mensch stirbt, ist lediglich der physische Vorgang sichtbar: Der Körper zerfällt. Der innere Mensch jedoch, sein Bewusstsein, seine Egoität, seine höhere Seele, lebt weiter, weil er aus verschiedenen Energien aufgebaut ist. Es sind diese inneren Kräfte, unser essenzielles Menschsein, das nun in andere Welten und Bewusstseinszustände übergeht und in ihnen weiterlebt.

Im Grunde kennen wir diesen Prozess: Jede Nacht, wenn wir schlafen, ruht unser Körper, doch unser Ego erlebt bewusstseinsmäßig Träume in anderen Welten, wo es zu Hause ist. Wir sind in unserer physischen Welt „abwesend“, doch wir kehren beim Erwachen zu ihr zurück.

Der Schlaf ist sozusagen ein „unvollkommener Tod“, denn wir bleiben in enger Verbindung mit unserem Körper. Beim Tod ist die Trennung unseres persönlichen Egos vom Körper jedoch endgültig. Erst nach einer langen Ruheperiode kehrt unser reinkarnierendes Ego[1] wieder ins Erdendasein zurück und baut einen neuen Körper auf. Dieser Vorgang wird Reinkarnation genannt.

Die Natur ist also eine Fülle pulsierenden Lebens von unterschiedlichstem Bewusstsein, und wir sind durch Austausch und gegenseitige Beeinflussung (Karma) mit allen Lebewesen in den verschiedenen sichtbaren und unsichtbaren Welten verbunden.

Der gewaltige, endlose und von Leben und Bewusstsein durchdrungene Kosmos birgt unvorstellbare Chancen der Entwicklung, sodass wir den Tod nicht zu fürchten brauchen. Alles lebt – es gibt nichts Totes. Unsere unsterbliche Individualität ist in ein zyklisches Stirb und Werde eingebettet. Wie klein werden da all unsere Sorgen und wie tröstlich der Ausblick in eine erhabenere Zukunft.

Was ist Leben an sich?

Unaufhörlich und vielfältig strömt der Kreislauf des Lebens durch alles, was wir mit unseren Sinnen erfassen können. Wir selbst sind ein untrennbarer Teil dieses Lebens – nichts an uns bleibt unveränderlich oder ist tot. Doch was ist Leben an sich?

Diese Frage geht weit über eine rein biologische Lebensdefinition hinaus. Sie kann nur disziplinenübergreifend beantwortet werden – zum Beispiel in Verbindung mit Philosophie. Damit verlassen wir die Vorstellung, dass es so etwas wie „unbelebte“ Materie gäbe. Bereits Leibniz (1646–1716) führt in seiner Monadologie aus, dass es „nichts Ödes, Unfruchtbares oder Totes im Universum gibt“.[2] Interessant ist außerdem, dass Leibniz für seine Monadenlehre auch von dem seinerzeit bekannten theosophischen Arzt Franciscus Mercurius van Helmont angeregt wurde.[3] Schelling (1775–1854) betrachtet „unbelebte Materie als schlafendes Leben“.[4] Und für von Purucker (1874–1942) ist das Universum „ein ungeheuer großer Organismus, eine lebendige organische Wesenheit, die aus Myriaden von sichtbaren und unsichtbaren Welten besteht“.[5] Der dahinterstehende Gedanke ist: Alles lebt, es gibt nichts Totes. Leben ist also alles, was ist. Leben ist.

Ein besonderes Kennzeichen allen Lebens ist, dass es nur in Verbindung mit Bewusstsein existiert. Leben ist Bewusstsein der verschiedensten Grade: Menschen, Tiere, Pflanzen – sie alle haben ihre jeweils eigene Art von Bewusstsein, aber nur der Mensch hat „Selbst-Bewusstsein“, das er im Laufe von Äonen evolviert hat.
Doch wir können noch weiter gehen: Warum sollten lediglich Menschen, Tiere und Pflanzen Bewusstsein haben, warum nicht auch jene Kleinstlebewesen, von denen sie zusammengesetzt werden? Vom Mikrobereich der Atome und Moleküle bis hin in den Makrobereich der Planeten, Sonnensysteme und Galaxien: sie alle sind von Leben und Bewusstsein durchdrungen – ob wir es nun wahrnehmen oder nicht.

Kann Leben aus etwas Totem entstehen?

In der Evolutionsbiologie ist die Auffassung verbreitet, das Leben sei auf unserer Erde aus einer unbelebten anorganischen Uratmosphäre oder „Ursuppe“ entstanden. Wäre es tatsächlich möglich, dass fühlende Lebewesen aus toter Materie entstehen? Wäre es möglich, aus Bauklötzen, Schrauben oder anorganischen Materialien ein Lebewesen herzustellen? Kann etwas Totes etwas Lebendiges aufbauen, ihm Energie, Leben und Bewusstsein geben?

Dieser Gedanke erscheint unrealistisch. Und doch entspricht dieses Bild der bisher offiziellen Vorstellung der Naturwissenschaften darüber, wie das „erste Leben“ auf unserer Erde entstanden sein soll. Obwohl anerkannt ist, dass Leben nur aus Leben geboren wird, wird diese Tatsache für das „anfängliche“ Leben ignoriert. Doch philosophisch betrachtet stellt sich die Frage nach einem absoluten Anfang des Lebens nicht: Leben ist, es war immer und wird immer sein. Alles lebt, es gibt nichts Totes.

Im Grunde genommen kann nur von einer großen Fülle der unterschiedlichsten Leben, des unterschiedlichsten Bewusstseins gesprochen werden. Und mit jedem dieser Lebewesen, seien sie für uns sichtbar oder unsichtbar, sind wir durch Austausch und gegenseitige Beeinflussung verbunden.

Was bedeutet „Tod“?

„Tod“ bedeutet das Ende eines Zyklus oder einer Lebensphase, der eine neue, andere Phase des Lebens folgt. Es gibt also keinen Tod an sich. Vielmehr geht am Ende des Lebens unser reinkarnierendes Ego in andere Zustände des Bewusstseins über. Es verarbeitet und assimiliert alles, was es während des vergangenen Lebens erlebt und gelernt hat. Wenn es karmisch bedingt die Anziehung zu einer neuen Verkörperung hin fühlt, kehrt es auf unsere Erde zurück – wir werden wiedergeboren. Phasen der Aktivität und des Lernens wechseln sich ab mit Phasen der Passivität und des Verinnerlichens.

Auch unser Körper „stirbt“ nicht wirklich bei unserem Tod. Zumindest nicht in dem Sinn, dass er vollständig vergehen würde. Im Gegenteil: er löst sich in seine Bestandteile auf, in jene Lebensatome, die den Organen und Zellen des Körpers zu deren Funktionen Leben verliehen. Sie hielten den Mikrokosmos „Mensch“ in seiner komplexen und wunderbaren Vernetztheit zusammen. Diese Lebensatome sind nun von der Oberherrschaft des Menschen befreit, lösen sich von dem Körper und gehen, losgelöst von ihren bisherigen Aufgaben, in die ihnen entsprechenden Naturreiche ein.

Wir sehen auch hier wieder: Alles lebt, es gibt nichts Totes!

Fußnoten:
[1] Reinkarnierendes Ego: der allgemeine Sitz des menschlichen Bewusstseins, der aufwärtsstrebende, höhere Teil.
[2] Gottfried Wilhelm Leibniz: Monadologie. Hamburg, 1882, Abs. 65–69.
[3] s. auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Monade_(Philosophie).
[4] Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, Stefan Heiland: Naturverständnis. Darmstadt, 1992, S. 57.
[5] Gottfried von Purucker: Der Mensch in der Unendlichkeit. Hannover, 1987, S. 5.

 

Organspende – Pro oder Contra?

Bärbel Ackermann, Dr. med. Hans-Joachim Ritz

Ungeklärte Fragen:

1. Ist der Mensch wirklich tot, wenn die Organe noch leben?

2. Besteht unser Bewusstsein weiter?

3. Ist die Hirntoddiagnostik gesichert?

4. Was ist der Grund für die Wesensveränderung vieler Transplantierter?

5. Haben die Zellen ein Erinnerungsvermögen, das auf den Organempfänger übertragen wird?

6. Lebt der Organspender im Organempfänger weiter?

7. Warum werden Transplantate abgestoßen?

8. Warum muss ein Transplantierter lebenslang Medikamente einnehmen, die schwere Nebenwirkungen haben und sein Immunsystem hochgradig schädigen?

9. Wie kann ein Organspender tot sein, wenn er zur Organentnahme narkotisiert wird? Mithilfe der Narkose werden die Anzeichen von Angst und Schmerz unterdrückt, die sich oft durch heftige Abwehrreaktionen, zum Beispiel der Hände und Füße, während der Organentnahme bemerkbar machen würden.

Im Transplantationsgesetz von 1997 ist die Organspende durch die erweiterte Zustimmungslösung geregelt: Eine Organentnahme ist nur dann erlaubt, wenn der Spender oder die Angehörigen ihr ausdrücklich zugestimmt haben. Die Gesetzesreform von 2012 bestätigt die Zustimmungslösung, erweitert sie jedoch um die Entscheidungslösung: Jeder potenzielle Organspender wird in regelmäßigen Abständen von seiner Krankenkasse schriftlich aufgefordert, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden. Diese Aktion wird von massiven Werbemaßnahmen flankiert. Hier stellt sich jedoch die Frage, ob junge Menschen, die als die begehrtesten Organspender gelten, die ganze Tragweite ihrer Entscheidung überhaupt erkennen können. Die Verunsicherung durch gezielte Werbemaßnahmen ist generell nach wie vor sehr groß und die Vorstellung, der Mensch sei ein Ersatzteillager, ist zur Normalität geworden. Auch wenn sich der gesunde Menschenverstand intuitiv dagegen auflehnt, dem Argument der Nächstenliebe kann sich ein Betroffener im Notfall schließlich kaum entziehen. Dennoch ist die Diskussion um das Für und Wider nie abgerissen und nach wie vor in vollem Gang. Die Gegner der Transplantationsmedizin mehren sich zunehmend und leisten eine erhebliche Aufklärungsarbeit. Nicht zuletzt tragen auch die in Deutschland zunehmend ans Tageslicht geförderten Manipulationen dazu bei, dass die Bereitschaft zur Organentnahme ständig nachlässt. Dieser Beitrag zeigt Fakten auf, die bisher wenig bekannt sind. Sie können dazu beitragen, den eigenen Standpunkt zu finden und unbeeinflusst durchzusetzen.

 

Ungeachtet medizinischer Argumentation und des Vorwandes der „Nächstenliebe“ ist die Transplantationsmedizin eine der erschreckendsten Fehlentwicklungen unserer Zeit. Hierzu äußert sich ein ehemaliger Transplantationsmediziner: „Wir sollten aufhören, den Menschen einzureden, dass sie tot wären, wenn die noch lebenden Organe entnommen werden. Damit stehe ich in Fachkreisen glücklicherweise nicht allein.“ Hirntote sind Sterbende. Und jedem Sterbenden sollte die Möglichkeit eines würdigen und friedvollen Todes zugestanden werden.[1]

Die Problematik des Hirntodes

Eine einfache Frage macht es klar: Wie könnten einem Toten lebende Organe entnommen werden?

Zweifellos sind Hirntote sterbenskrank. Ohne die Intensivmedizin würde der Sterbeprozess voranschreiten und in der Regel zum Tode führen, das heißt, die Haut wäre kalt und blass, der Körper würde erstarren und schließlich Leichenflecken aufweisen. Hirntote aber sind nicht tot! Sie weisen eindeutige Lebenszeichen auf: Das Herz schlägt, die Haut ist rosa und warm, die Verdauung funktioniert, die Nieren produzieren Urin, Wunden heilen, Reflexe sind vorhanden, schwangere Frauen tragen ihre Kinder aus und produzieren Milch. Die sogenannten Hirntoten Menschen unterscheiden sich nicht von vielen anderen Patienten auf einer Intensivstation. Dennoch wird ihnen der Totenschein ausgestellt. Warum eigentlich?

Manipulation

Der Leitende Ärztliche Direktor [Name ist der Redaktion bekannt] geht davon aus, dass Ärzte herzkranken Patienten wichtige Medikamente, die auf den Kreislauf wirken, nicht so hoch dosiert oder so lange wie vorgesehen gegeben haben. Mit solchen Medikamenten wird versucht, den Gesundheitszustand der Patienten zu verbessern, um dann besser einschätzen zu können, ob eine Herztransplantation nötig ist. Die betroffenen Frauen und Männer, die alle in die Kategorie „High Urgent” (sehr dringlich) fielen, waren also kränker als nötig und rutschten so auf der nach Dinglichkeit sortierten Transplantationsliste weiter nach oben.[2]

(Siehe auch Textkasten „Hamburger Kardiologen”.)

Ohne zwingende wissenschaftliche Erkenntnisse legte 1968 das Ad-hoc-Komitee der Harvard Medical School das irreversible Koma als Todeskriterium fest – nachzulesen in der Empfehlung des Komitees. Die Absicht ist deutlich.

Kaum bekannt ist, dass die Hirntoddiagnostik nicht qualitätsgesichert ist. Bei einer Überprüfung von Hirntoddiagnosen gab es eine Fehlerquote von etwa 30 %. Ein erschreckend hohes Ergebnis![3]

Die seit Längerem entflammte Diskussion über den Hirntod als Legitimation für Organentnahmen berührt nur die Spitze des Eisberges. Tatsächlich sind zum Zeitpunkt des vielseitig umstrittenen Hirntodes nicht nur bis zu 97 % der Zellen noch lebendig, sondern der gesamte innere Mensch lebt weiter, denn in seiner höheren Natur, seiner wahren Individualität, ist er unsterblich (siehe Diagramm). Dies lässt die verheerenden Folgewirkungen von Organtransplantationen erahnen, doch die moderne Medizin hat aufgrund ihres mechanistisch-materiellen Weltbildes nicht die geringste Kenntnis hierüber. Sie hält den Menschen für eine „seelenlose“ Maschine, der bedenkenlos Organe entnommen und anderen implantiert werden können. Die schwerwiegenden Folgen, die sich aus der astralen und karmischen Verbindung zwischen Transplantatempfänger und -spender ergeben, sind zu unbekannt, um berücksichtigt zu werden.

Folgende Gesichtspunkte sind von entscheidender Bedeutung:
  1. Auch wenn das Gehirn seine Funktionen eingestellt hat, so ist doch eines sicher: Das Bewusstsein ist nicht im physischen Gehirn lokalisiert. Hieraus folgt, dass Sterbende den grauenvollen Vorgang der Organentnahme durchaus miterleben können! Sehr beweiskräftig legt die moderne Sterbeforschung dar, wie Reanimierte, also Menschen, die durch Wiederbelebungsmaßnahmen dem sicheren Tod entronnen sind, während ihrer Wiederbelebung bewusst alles miterlebten, was mit ihrem Körper geschah, was gesprochen wurde, welche Helfer beteiligt waren und in welchem Zustand des Bewusstseins sie sich befanden.
  2. Die Übertragung eines Organs bedeutet nicht nur einen tiefen Eingriff in die Physis des Organempfängers. Viel weitreichendere Auswirkungen hat sie in astraler und psychischer Hinsicht, und zwar bei Empfänger und Spender gleichermaßen. Jede Wesenheit umgibt ein feinstofflicher Körper, der das Modell für den physischen Körper ist. Dieser „Astralkörper“ bildet die Grundlage für den Körper und steuert ursächlich alle Lebensvorgänge. Er kann mit den Schutzgürteln der Erde verglichen werden, die uns vor kosmischen Strahlen schützen. Da jedes Organ während des Lebens unlösbar mit dem Astralkörper und daher mit dem gesamten inneren Menschen verbunden ist, sind beide, Empfänger und Spender, durch die Transplantation über den Tod hinaus schicksalhaft miteinander verbunden! Denn der wirkliche, innere Mensch, seine Individualität, ist unsterblich. Die allen früheren Hochkulturen bekannte und auch heute wieder verbreitete Lehre von der Reinkarnation erklärt den Tod als einen Übergang des Bewusstseins in andere Zustände – ähnlich dem Schlaf. Und nur aufgrund dieser Naturtatsache lässt sich erklären, warum selbst Kinder einer Familie so unterschiedliche Charaktere haben. Unser Charakter ist das Ergebnis vergangener Leben. Es ist nicht die DNA, die ursächlich unseren Charakter bestimmt, wie wissenschaftlich nach neuester Forschung vermutet wird, denn die DNA ist lediglich der materielle Niederschlag vorangegangener Leben![4]

Die Maske der Humanität

Auch das sollte jeder wissen: Wenn ein junger Mensch einem Unfall zum Opfer fällt und als „hirntot“ eingestuft wird, läuft ein grauenvolles Schauspiel ab: Der behandelnde Arzt wirkt (sofern kein Notfallausweis vorliegt) in der schmerzlichsten Zeit, in der die Angehörigen quasi unter Schock stehen, auf diese ein, um eine Einwilligung zur Organspende zu erhalten. Der Körper des potenziellen Organspenders wird daraufhin künstlich am Leben erhalten. Er darf nicht sterben, denn dann wären seine Organe ja tot und damit wertlos! Ziel der Behandlung ist die optimale Verfassung des Spenderorgans, der Sterbende selbst ist nur noch Mittel zum Zweck. Nach der Organentnahme – im Extremfall eine regelrechte Ausschlachtung von Nieren, Bauchspeicheldrüse, Lunge, Herz, Hornhaut, Augen, Knochen, Knochenmark, Haut – erlischt das Interesse am Unfallpatienten, er wird notdürftig zusammengeflickt und abgeschoben. Die Würde des Menschen landet in der Abstellkammer. Schon 1964 prägte ein Leitartikel in der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine den Ausdruck „Kannibalismus“ für diese entsetzliche Praktik, und genau das ist sie auch!

Die heiligen Augenblicke während des Sterbevorganges

Falsches Denken –
falsches Handeln

Das Weltbild der Transplantationsmediziner ist hoffnungslos festgefahren. Der Mensch wird auf den Körper reduziert, der im Falle einer Fehlfunktion durch Ersatzteile repariert werden kann. Diese einseitige Betrachtungsweise verhinderte bislang den Blick auf ein alles Leben einschließendes kausales Beziehungsgeflecht. Die Theosophie zeigt hingegen ein Weltbild auf, das von Geist und Bewusstsein durchdrungen ist; von Leben, das uns fühlen und lieben lässt, das Hoffnung gibt und auch während des Sterbeprozesses die Würde des Menschen erhält. Sie legt dar, dass während der Lebenszeit jeder Teil des Körpers von der speziellen, unverwechselbaren Lebenskraft des Menschen durchdrungen ist. Hierin liegt einer der gravierenden Gründe, weshalb Organe nicht ohne schwerwiegende Folgen austauschbar sind und die Abwehrreaktionen des Körpers so massiv sind.

All dies geschieht gerade in jenen Augenblicken des Sterbevorganges, die uns heilig sein sollten! Denn in diesen Augenblicken nimmt das innere Bewusstsein des Menschen Abschied von seinem vergangenen kostbaren Leben: Wie eine Panoramaschau zieht sein gesamtes Leben an ihm vorüber und prägt die Essenz aller Erlebnisse und Erfahrungen in sein Bewusstsein ein. Dies sollte in völliger Stille und Ungestörtheit geschehen. Wir können nur erahnen, welche Qualen ein Mensch durchlebt, wenn seinem Körper in größter Hektik ein Organ nach dem anderen entnommen wird. Und da die Organe anschließend künstlich am Leben erhalten werden, kann sich der innere Mensch nicht von seinem Körper und dieser irdischen Sphäre lösen. Die für ihn so wichtigen nachtodlichen Zustände werden unterbrochen, und auf grauenvolle Weise wird der Sterbende gehindert, in die nachtodlichen Zustände überzugehen. Der ungehinderte Wechsel von einem Bewusstseinszustand in einen anderen wird so gröblich verhindert.

Dem gegenüber steht ein sterbenskranker Mensch. In seiner Angst vor dem Tod ist er nur noch von dem einen Wunsch erfüllt, ein Anderer möge für ihn sterben! Er weiß in der Regel jedoch nicht, was ihm dann bevorsteht. In der Öffentlichkeit wird fast ausschließlich von problemlosen Heilerfolgen mit lebensverlängernder Wirkung berichtet, doch die Realität ist in der Regel eine andere: Selbst Ärzte und Schwestern stellen inzwischen vielfach den Nutzen von Transplantationen infrage, da sich viele Transplantierte nach der „erfolgreichen“ Transplantation erneuten Operationen oder zumindest schwerwiegenden medikamentösen Behandlungen unterziehen müssen. Nicht selten muss auf ein neues Transplantat gewartet werden, und das Hoffen und Bangen beginnt von vorn. Die Qual vieler Patienten ist in der Tat unbeschreiblich.

Organspende aus Nächstenliebe?

Spätestens hier stellt sich die Frage nach dem so gern propagierten „Recht auf Leben“. Haben wir wirklich das „Recht“, auf Kosten Anderer zu leben? Ein „Recht“ auf Organe hat es in der Geschichte der Menschheit nie gegeben. Tatsächlich widerspricht es jeglicher „Nächstenliebe“, denn wer will nicht beipflichten, dass die Hoffnung auf den Tod eines Anderen zu einem schwerwiegenden Unrecht wird?!

Die permanent suggerierte sogenannte Nächstenliebe entbehrt in Bezug auf Organspende jeder ethisch-moralischen Grundlage. Wir haben kein Recht auf Organe unserer Mitmenschen! Es ist die pervertierteste Rechtsauffassung, die menschliche Vorstellungskraft je ersinnen konnte. Nicht zufällig gedeihen im Schatten der Transplantationsmedizin abgrundtiefe Machenschaften, vom Verkauf von Organen bis hin zur gentechnischen Manipulation von Tieren, die die Spezies „Mensch“ auf die Stufe ihrer sogenannten tierischen Vorfahren zurücktransformieren! Die Hoffnung auf den Tod eines Anderen ist ohne Frage ein in Gedanken vollbrachtes Tötungsdelikt. Zudem widerspricht es dem Gebot: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Haus, Acker, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was sein ist.“[5] Auch wenn dieses Gebot hier eine andere Auslegung erfährt als die ursprünglich bezweckte, so hat es auch in heutiger Zeit seine Berechtigung.

Was vom Menschen ist sterblich, was ist unsterblich?

Um die tieferen Vorgänge zu verstehen, die sich nach einer Organtransplantation vollziehen, ist eine genauere Kenntnis der zusammengesetzten Konstitution des Menschen notwendig. Das folgende Diagramm zeigt, dass der Mensch weitaus mehr ist als der physische Körper. Er ist aus sieben verschiedenen Element-Prinzipien aufgebaut. Diese wurden zu allen Zeiten gelehrt, wenn auch in unterschiedlicher Ausführung (siehe Diagramm).

Der Mensch besteht also nicht nur aus einem physischen Körper. Im Gegenteil! Sein Aufbau ist allein schon durch den aus feinerer Materie bestehenden Astralkörper viel komplexer und weitreichender. Nach seinem Muster wird der physische Körper Zelle für Zelle aufgebaut, weshalb er auch als Modellkörper bekannt ist. Nur mithilfe des Astralkörpers lässt sich die große Unbekannte in der Medizin erklären, woher die Zellen wissen, zu welchem Organ sie gehören; wie der Vorgang der Wundheilung stattfindet und welche Aufgaben die verschiedenen Blutkörperchen haben. Dieser Astralkörper dient außerdem als Schutzhülle vor schädlichen äußeren Einflüssen. Um überhaupt leben zu können, werden wir zudem von verschiedensten Lebensenergien durchströmt.

Durch eben diesen Astralkörper vermischen und vermengen sich Organspender und -empfänger. Die ganze Tragik ist nun, dass dabei karmische Bande geknüpft werden, die sich über den Tod hinaus schicksalhaft auswirken. Die hieraus resultierende Charakterveränderung ist daher eine gefürchtete und durch keinerlei Medikamente beeinflussbare Begleiterscheinung, die vielen Transplantierten psychisch zu schaffen macht.

 

Darstellung der sieben, den Menschen aufbauenden Prinzipien

 

Darstellung der Prinzipien, die den Menschen aufbauen:
Nur der Körper ist sterblich

 

Charakterveränderung und astrale Verbindung –
Die verheimlichten Leiden der Transplantationsopfer

Die Folgen der Organübertragung sind sowohl für die Seele des Transplantierten als auch für die des Spenders weitaus tragischer, als wir uns dies vorstellen können. Dem Empfänger werden Organe – oft gleich mehrere – anderer Menschen eingepflanzt, die von Natur aus nur diesen allein gehörten, auf sie allein abgestimmt waren und lebenslang von deren Energien genährt wurden. Damit ist eine astral-physische Verbindung zu diesen Menschen, oft zu mehreren, hergestellt, die unweigerlich zur Übertragung von deren Wesensmerkmalen führt. Viele Patienten wagen über die hieraus resultierenden Veränderungen ihrer Psyche nicht zu sprechen, weil sie sich dann als undankbar gegenüber dem Spender, den Ärzten und dem Pflegepersonal empfinden. Die Berichte derjenigen aber, die den Mut hierzu hatten, sprechen für sich. Die Veränderungen sind für die Betreffenden so weitreichend und schwer zu ertragen, dass sie in der Regel nicht mehr zu einer erneuten Organübertragung bereit sind.

Vor allem nach Herztransplantationen übernehmen viele Empfänger Gewohnheiten und Vorlieben des Spenders, oder sie haben Erinnerungen an das Leben dieses Menschen, den sie gar nicht kennen. Die Psycho-Neuro-Kardio-Immunologie ist einer teilweisen Erklärung hierfür auf der Spur. Sie hat ein „zelluläres Erinnerungsvermögen“ entdeckt, das nicht nur im Gehirn, sondern in allen Körperzellen zu finden ist und das zum Beispiel mit dem Spenderherzen in den Körper des Empfängers wandert. Die renommierte Evolutionsbiologin Lynn Margulis bezeichnet dieses wissenschaftlich unbestrittene „Zell-Gedächtnis“ regelrecht als „zelluläres Bewusstsein“.[6] Damit ist eine zentrale Aussage der Theosophie nun auch wissenschaftlich bewiesen.

Der Protest der Natur

Was passiert nun, wenn die während des Sterbeprozesses entnommenen Organe zum Weiterleben gezwungen werden? Ihre Lebenskraft muss künstlich erhalten werden, da sie sonst nicht mehr brauchbar wären. Auf diese Weise besteht die Verbindung des Spenders zum Astralkörper des Empfängers also weiter. Wird ein Organ in den Organismus eines anderen Menschen eingepflanzt, entsteht daher ein regelrechter Kampf von Lebenskraft gegen Lebenskraft, Persönlichkeit gegen Persönlichkeit und Charakter gegen Charakter!

Hamburger Kardiologen

legten eine Studie vor, in der konservativ behandelte Herzkranke in einem Beobachtungszeitraum von zwei Jahren besser abschnitten als diejenigen, die eines der begehrten Spenderherzen erhalten hatten (diese Aussage deckt sich mit dem Textkasten „Manipulation“).

Dass Organtransplantationen gegen die Natur sind, machen allein schon die hieraus resultierenden starken Abstoßungsreaktionen deutlich. Ein verpflanztes Organ würde normalerweise innerhalb kürzester Zeit regelrecht aufgefressen werden. Beteiligt hieran sind besonders die T-Lymphozyten und die Makrophagen, die Müllabfuhr des Organismus. Die Mediziner versuchen nun jedoch, die Natur durch das lebenslange Verabreichen äußerst schädlicher Medikamente zu überlisten. Für den Organempfänger beginnt ein Dasein mit immer neuem Bangen und Hoffen und einer quälenden Abhängigkeit von Medikamenten, die gravierende Nebenwirkungen haben. Diese können zu allem Unglück zusätzlich eine künstliche Immunschwäche erzeugen, die durchaus mit AIDS vergleichbar ist. Viel zu oft erfolgt eine ununterbrochene Serie von gesundheitlichen Rückschlägen, die dem Patienten keine Ruhe mehr lassen. Er steht praktisch zeitlebens unter dem Trauma der bangen Frage: Wie lange geht es noch gut, wie lange kann ich noch leben?

Hoffnungsvoller Ausblick: Der Tod ist ein lieblicher Wechsel

Die Transplantationsmedizin reduziert den Menschen aufgrund von Unwissenheit hinsichtlich bestehender Naturgesetzmäßigkeiten allein auf seinen physischen Körper. Alle menschlichen Empfindungen wie Liebe, Mitleid, Freude, Schmerz, Gewissen sowie Selbstbewusstsein werden inmitten einer seelenlosen Apparatemedizin ignoriert. Wie ganz anders stellt sich dagegen das Verhältnis von Leben, Krankheit und Tod dar, wenn die geistig-seelische Instanz, die den Menschen hauptsächlich ausmacht, berücksichtigt wird!

Um zu dieser tiefgreifenden Erkenntnis zu gelangen, ist es hilfreich, sich wieder auf die inneren, eigentlichen Werte des Daseins zu besinnen. Mensch und Natur als lediglich aus toter, lebloser Materie bestehende Mechanismen zu betrachten, ist ein fataler und folgenschwerer Denkfehler. Die Natur ist von Leben, Geist, Bewusstsein und Intelligenz beseelt, in der es nichts Totes gibt. Selbst als tot erscheinende Formen sind von Leben erfüllt. Alles ist zusammengesetzt aus lebenden Wesenheiten, auch wir Menschen!

Dieses Wissen nimmt dem Tod seinen Schrecken, und die Mediziner werden ihren wahrhaft schrecklichen Irrtum eines Tages erkennen. Was wir heute noch als die Errungenschaften unseres modernen Zeitalters preisen, wird in kommenden Zeiten als ein dunkles Kapitel in die Geschichte der Menschheit eingegangen sein! Die Mediziner der Zukunft werden sich wieder auf die Heilkräfte der Natur und auf die inneren Heilkräfte des Menschen besonnen haben. Die seelenlose Apparatemedizin, vor der sich jeder fürchtet, wird dann ausgedient haben.

Wie viel leichter und trostvoller könnte daher unser Leben sein, würden wir dem Tod als der Hebamme spirituellen Lebens Eingang in unser Denken gewähren. Wir brauchten uns nicht mehr auf Kosten Anderer angstvoll an unser Leben zu klammern, das nicht mehr unser ist – denn die geschenkte Zeit muss teuer, zu teuer wieder zurückgezahlt werden!

Nehmen wir doch unseren Tod als das, was er ist: als einen Übergang von einer Bewusstseinssphäre in eine andere. Die zeitalteralte Lehre von der Wiedergeburt kann allen Heilung Suchenden jene innere Zuversicht in bestehende Naturgesetze geben, die kein Transplantat in scheinbar auswegloser Situation je geben kann!

Und von Purucker gibt die hoffnungsvolle Aussicht:[7]

„O schöner, erhabener Tod, größter und lieblichster Wechsel, den das Herz der Natur für uns in Bereitschaft hält!“

Sagen wir doch einfach „ja“ zu diesem größten aller Abenteuer!

 

Fußnoten:

1 Vgl.: Dr. Martin Stahnke: „Hirntod – keine wissenschaftliche Erkenntnis, sondern Definition.“ KAO (Kritische Aufklärung über Organtransplantation e. V.). www.initiative-kao.de.

2 Aus: Sönke Möhl: „Das herzlose Geschäft – Heidelberger Uniklinikum gesteht Manipulationen bei Organspenden”. Hannoversche Allgemeine Zeitung, 17.10.2015.

3 Vgl. Breul, Regina: Offener Brief an Seine Exzellenz den Hochwürdigsten Herrn Weihbischof Anton Losinger: Mitglied des Deutschen Ethikrates. www.organspende-aufklärung.de/offener-brief-an-weihbischof-losinger/

4 Antonia Donta: Gentechnik – Zwischen Hoffnung und Illusion. Wann beginnt menschliches Leben? Edition Ursachenforschung, Band 4. Hannover, 2015.

5 2. Mose 20, 17; 5. Mose 5, 18., gekürzte Wiedergabe.

6 Scheppach, Joseph: Herzverpflanzungen – Wandert die Seele mit? – In: P.M. Magazin, Heft 4/2005, S. 38–45.

7 Gottfried von Purucker: Goldene Regeln der Weisheit. Hannover, 2011, S. 72.